Im ersten Beitrag zum Gartenprojekt habe ich beschrieben, wie ich mir die Anordnung der Beete vorgestellt habe.

Dieses Land wurde ja bis anhin vom Bauern bestellt und so war es zur Hälfte mit Gras und die andere Hälfte war letztes Jahr mit Mais bewachsen.

Ich möchte in Zukunft darauf verzichten, den Boden umzugraben, aber für den Start habe ich mich dazu entschieden das noch einmal zu machen, um eine einheitliche Bodenstruktur zu bekommen.

Dazu konnte ich eine Bodenfräse resp. Motorhacke ausleihen, mit welcher ich das ganze gemacht habe.

Im Bereich vom Mais war das überhaupt kein Problem, der Teil mit dem Gras war jedoch ziemlich aufwendig.

Nach dem Umgraben habe ich mir ein Paar Fixpunkte mit Armierungseisen markiert und mit Maurerschnur begonnen, die Beete zu markieren.

Wir haben jeweils die Wege etwas ausgehoben und die Erde davon auf die Beete verteilt. So haben wir einerseits klar definierte Wege und Beete und andererseits mehr Erde dort wo wir sie brauchen; bei den Pflanzen.

Diese Arbeit hat uns zwei Tage beschäftigt, da habe ich mich ordentlich verschätzt mit dem Aufwand. In meinem Kopf ist das dann so; einmal mit der Schaufel durch und die Erde nach nebenan kippen. In Realität gab es doch noch einige Stellen, wo Grasbüschel im Boden steckten und da wir es mit sehr schwerem Boden zu tun haben, brauchten diese jeweils einige Überzeugungsarbeit um loszukommen.

Die Erde auf den Beeten ist aber noch viel zu grob um reinsäen zu können. Deshalb müssen die Beete jetzt einzeln von Grasbüscheln gereinigt und die Erde feingemacht werden.

Diese Arbeit nimmt auch enorm viel Zeit in Anspruch, ich würde sagen, dass ein Mensch zwei bis drei Beete in einem Tag machen kann. Macht also ungefähr 14 Mensch-Tage um alle Beete vorzubereiten.

Soviel Zeit haben wir im Moment aber nicht, da einige Samen schon in die Erde wollen.

Also haben wir diese Beete als erste gemacht, das wären z.B. Randen, Kohlrabi, ein kleiner Versuchsabschnitt mit Karotten und Kefen.

Und schon bei diesen ersten Arbeiten hat sich gezeigt, dass dieses Beetsystem mit den vielen breiten Wegen sehr nützlich ist.

Es geht wunderbar mit vielen Menschen zusammen zu arbeiten; die Beetbreite erlaubt es darüber zu stehen und zwischen den Beinen zu arbeiten; die Beete können mit einem grossen Schritt überquert werden und man kann in der Hocke arbeiten ohne ins nächste Beet zu sitzen.